Dialogwoche Alkohol

"Wie viel ist zu viel?"

Zwischen 15. und 19. Mai fand die 1. österreichische Dialogwoche zum Thema Alkohol: „Wie viel ist zu viel“ statt. Mit Hilfe dieser Aktion sollten die Auswirkungen von Alkohol im schulischen und beruflichen Bereich kennengelernt werden. In der landwirtschaftlichen Fachschule Güssing wurde am 15. Mai 2017 das Thema Alkohol und Tabakkonsum behandelt. Mit den Schülerinnen und Schülern des ersten und zweiten Jahrganges wurden dreistündige Wokshops abgehalten. Mittels Fragebogen wurde zunächst der aktuelle Wissensstand der SchülerInnen zum Thema Alkohol und Tabak eruiert. Anschließend wurden allgemeine Informationen durch Mag. Artner vermittelt und Fakten und Mythen wurden aufgezeigt.

Im zweiten Teil des Workshops durften die Schüler und Schülerinnen praktische Übungen mit der Rauschbrille durchführen. Hierbei versuchten sich die SchülerInnen mit drei verschiedenen Brillentypen:

  • Alcopop-Rauschbrille (0,8 Promille)
  • Alcopop-Nighttime-Rauschbrille (0,8 Promille)
  • Drunk-Buster-Rauschbrille (1,3 Promille)

Mit Hilfe der Rauschbrillen soll das Gefühlserlebnis und die Reaktion auf den Körper wahrgenommen werden. Die SchülerInnen lernten dabei die eingeschränkte Kontrolle über den Körper bzw. Körperfunktionen und die eindrucksvolle Selbsterfahrung kennen. Mit aufgesetzter Brille mussten diverse Aufgaben bei sechs Stationen bewältigt werden.

Zu diesen Aufgaben zählten:

  • kleine Gegenstände vom Boden aufheben (Einschränkung der Feinmotorik)
  • auf einer Linie gerade gehen (Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinn)
  • Fahrradschloss aufsperren (Beeinträchtigung der Bewegungskoordination)
  • Parcour mit einer Rodel bewältigen (Demonstration der gestörten Nähe- und Distanz-Wahrnehmung, Störung der Bewegungskoordination und des Gleichgewichtssinns)
  • Einen Tennisball in den Papierkorb werfen (Demonstration der gestörten Nähe- und Distanz-Wahrnehmung, Störung der Bewegungskoordination)
  • Gegenseitiges Hände schütteln (Beeinträchtigung der Nähe und Distanz-Wahrnehmung)

 

Mit großem Erstaunen wurde der Stationenbetrieb von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Der Spaß kam dabei natürlich auch nicht zu kurz.