"Wie viel ist zu viel?"

Dialogwoche Alkohol

Zwischen 20. und 26. Mai 2019 fand die Österreichische Dialogwoche zum Thema Alkohol: „Wie viel ist zu viel“ statt. Mit Hilfe dieser Aktion sollten die Auswirkungen von Alkohol im schulischen und beruflichen Bereich erkannt werden.

In der landwirtschaftlichen Fachschule Güssing wurde am 20. Mai 2019 das Thema Alkohol- und Tabakkonsum behandelt. Mit den Schülerinnen und Schülern des ersten Jahrganges wurden dazu Workshops abgehalten. Zunächst wurde der aktuelle Wissensstand der SchülerInnen zum Thema Alkohol und Tabak eruiert. Anschließend vermittelte Mag. Artner allgemeine Informationen, außerdem zeigte er Fakten und Mythen auf.

Im zweiten Teil der Workshops durften die Schüler und Schülerinnen praktische Übungen mit der Rauschbrille durchführen. Hierbei versuchten sich die SchülerInnen mit drei verschiedenen Brillentypen:

  • Alcopop-Rauschbrille (0,8 Promille)
  • Alcopop-Nighttime-Rauschbrille (0,8 Promille)
  • Drunk-Buster-Rauschbrille (1,3 Promille)

Mit Hilfe der Rauschbrillen soll das Gefühlserlebnis und die Reaktion auf den Körper wahrgenommen werden. Die SchülerInnen lernten dabei die eingeschränkte Kontrolle über den Körper bzw. Körperfunktionen und die eindrucksvolle Selbsterfahrung kennen. Mit aufgesetzter Brille mussten diverse Aufgaben bei sechs Stationen bewältigt werden.

Zu diesen Aufgaben zählten:

  • kleine Gegenstände vom Boden aufheben (Einschränkung der Feinmotorik)
  • auf einer Linie gerade gehen (Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinnes)
  • Fahrradschloss aufsperren (Beeinträchtigung der Bewegungskoordination)
  • Parcours mit einer Rodel bewältigen (Demonstration der gestörten Nähe- und Distanz-Wahrnehmung, Störung der Bewegungskoordination und des Gleichgewichtssinnes)
  • Einen Tennisball in den Papierkorb werfen (Demonstration der gestörten Nähe- und Distanz-Wahrnehmung, Störung der Bewegungskoordination)
  • Gegenseitiges Hände schütteln (Beeinträchtigung der Nähe und Distanz-Wahrnehmung)
  • Mit dem Handy eine SMS schreiben (Einschränkung der Feinmotorik)

Mit großem Erstaunen wurde der Stationen-Betrieb von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Der Spaß kam dabei natürlich auch nicht zu kurz.

Gerhard Karoly (SVB)